Aus im Pokal! TuRU unterliegt RWO mit 0:4
16. Oktober 2019 Zurück zur Artikelübersicht »
Mit etwas mehr Glück in der Anfangsphase wäre wohl mehr, vielleicht sogar eine kleine Sensation drin gewesen. TuRU Düsseldorf verliert die Achtelfinalpartie im Niederrheinpokal gegen Rot-Weiß Oberhausen mit 0:4.
 
Die Partie war gerade einmal 58 Sekunden alt, da hätte das Leder schon im gegnerischen Tornetz zappeln können. Nach Flanke von Saban Ferati köpfte Sahin Ayas aus Zwei-Meter-Torentfernung aufs kurze Eck, RWO-Schlussmann Daniel Davari konnte zur Ecke parieren.
Den ersten noch ungefährlichen Torabschluss der Gäste gab es in der 9. Minute. Von da an erhöhten die Oberhausener den Druck, bis Cihan Özkara (21.) zur 1:0-Führung für Rot-Weiß traf. Vorausgegangen war ein schöner Laufpass in den Strafraum und ein Ableger in die Mitte zum Torschützen.
Erst kein Glück, und dann kann auch noch Pech dazu: Daniel Rey Alonsos Kopfball (28.) hätte fast den verdienten Ausgleich beschert, doch der Ball klatschte an die Querlatte. Stattdessen kassierte die TuRU den unglücklichen Gegentreffer zum 0:2 (38.). Ein 20-Meter-Schuss von Christian März rutschte TuRU-Keeper Maksimilijan Milovanovic bei dem klitschigen Rasen durch die Hände. Ein paar Minuten später parierte er dafür einen Schuss im Eins-gegen-eins gegen Özkara.
Eine weitere Hiobsbotschaft: Kurz vor der Pause musste TuRU-Coach Francisco Carrasco reagieren und Vedran Beric vom Feld nehmen. Der Flügelflitzer verletzte sich zuvor im Zweikampf, für ihn kam Takumi Yanagisawa.
Wenn es mal gefährlich wurde, dann durch weitere Kopfballchancen durch TuRU’s Ayas, doch diese verfehlten ihr Ziel jeweils. Für die Vorentscheidung sorgte unterdessen Oberhausens Maik Odenthal (58.), der einen Flachpass zentral vors Tor zum 0:3 aus Düsseldorfer Sicht verwertete.
Als ob das nicht genug wäre, verletzte sich auch noch Daniel Rey Alonso im eigenen Strafraum, konnte nach einer kurzen Behandlung aber weiterspielen.
Eine bittere Pille mussten die wacker kämpfenden TuRU-Jungs vor 230 Zuschauern im Paul-Janes-Stadion noch schlucken. Zwar konnte Torhüter Milovanovic den Strafstoß (75.) zum 0:4 noch parieren, war dann beim Nachschuss von Tarik Kurt aber chancenlos. Dafür durfte sich TuRU´s Nummer eins in der Schlusssekunde noch einmal mehr auszeichnen.

Turu Düsseldorf gegen Rot-Weiß Oberhausen

Auf geht’s! Unter wehenden TuRU-Fahnen betraten die 22 Spieler das Feld.