Zittersieg bei Hitzeschlacht
26. August 2019 Zurück zur Artikelübersicht »

Die Oper ist erst zu Ende, wenn die dicke Frau gesungen hat. Dieses Sprichwort passt natürlich auch für unseren Fußballsport! Bei der Partie zwischen TuRU Düsseldorf und dem Cronenberger SC gab es zwei Tore in der Nachspielzeit.

Passend zu den brütend heißen Temperaturen legte die TuRU los wie die Feuerwehr. Der erste Dreier diese Saison sollte dringend her! Nachdem Tim Galleski noch an per Freistoß der Hand eines Cronenberger Spielers gescheitert war (Elfmeterpfiff blieb aus), trat er zur Ecke an. Diese Ecke landete genau auf dem Kopf von Sahin Ayas, der keine Mühe hatte zum 1:0 einzunetzen (6.).

In der Folgezeit erarbeitete sich die TuRU weitere Chancen das Ergebnis auf 2:0 oder gar 3:0 hochzuschrauben. Von den Gästen war bis dato nicht viel zu sehen. Bis zur Nachspielzeit der ersten Hälfte. Timo Leber setzte sich nicht ganz regelgerecht gegen Tolga Erginer durch und schlenzte den Ball aus 18 Metern sehenswert hoch ins lange Eck. Ausgleich zu einem psychologisch schlechtem Zeitpunkt.

Die zweite Halbzeit begann sofort wieder mit einer Chance für die TuRU, als Kapitän Ferati den Ball hoch auf das Cronenberger Tor zirkelte. CSC-Schlussmann Tayfun Altin bekam gerade noch eine Hand an den Ball. Viele große Chancen gab es nicht in der zweiten Hälfte. Der CSC stand nun besser, allerdings ohne bei den sich bietenden Konterchancen gefährlich zu werden. Als die Kräfte beider Mannschaften gegen Ende nachließen, fanden sich die Zuschauer schon mit dem Unentschieden ab, welches keiner Mannschaft so wirklich weiter geholfen hat.

Doch dann kam die Nachspielzeit. Tolga Erginer brachte einen Ball aus dem Mittelfeld hoch an den Elfmeterpunkt. Aus dem Gewühl heraus landete der Ball irgendwie bei Daniel Rey-Alonso, der ihn mit einem strammen Schuss und wohl einer gehörigen Portion Wut im Bauch, im Tor unter brachte!

Kommenden Sonntag wartet dann die nächste schwere Aufgabe auf die TuRU-Kicker. Es geht zum TSV Meerbusch.