"Wir fahren dahin um zu gewinnen"
TuRU vorm letzten Spiel des Jahres
14. Dezember 2019 Zurück zur Artikelübersicht »

Das Abwehrbollwerk steht! Auch im letzten Spiel im Kalenderjahr 2019 will die TuRU 1880 Düsseldorf hinten die Null halten. Und mit ein bisschen Glück überwintert die TuRU sogar auf dem vierten Tabellenplatz.

Ein eigener Sieg bei der SpVg. Schonnebeck und ein wenig Mithilfe der SSVg Velbert – dann wäre zum Jahresende sogar Platz vier möglich. „Das wäre schon überragend“, freut sich TuRU’s Verteidiger Daniel Rey Alonso auf das Duell am heutigen Samstag (16 Uhr). „Wir fahren dahin um zu gewinnen.“

Die Erinnerungen an das Hinspiel, welches knapp mit 1:2 verloren wurde, dämpfen Alonsos Vorfreude nicht. „Da hatten wir schon ganz schön viel Pech dabei“, erklärt der 32-Jährige. „Noch heute reden wir darüber und sagen: Das Spiel hätten wir im Leben nicht verlieren dürfen!“ Denn als die Düsseldorfer kurz vor Schluss auf das 2:1 drängten, erzielten stattdessen die Jungs von Schonnebeck den Siegtreffer. „Da haben wir gute drei Punkte liegen lassen.“

Doch mittlerweile wirkt die TuRU-Abwehr gefestigt, wie ein echtes Bollwerk eben. Schon siebenmal stand am Ende die Null auf der Anzeigetafel. Zuletzt blieben die Blau-Weißen dreimal in Folge (0:0 / 1:0 / 1:0) ohne Gegentreffer. „Wir – die gesamte Mannschaft – verstehen uns blind. So, als ob wir schon Jahre miteinander spielen würden“, erzählt der in Düsseldorf geborene Spanier. Zusammen mit Lukas Reitz hält „Rey“ hinten die Reihen dicht. Dabei muss sich Daniel aber auch bei seinen Vorderleuten bedanken: „Auf der Sechser-Position haben wir die zwei größten Kampfmaschinen, die in dieser Liga rumlaufen. Take und Anil (Takeru Kato und Anil Ozan) sind beide Mr. Zuverlässig. Die machen alles platt und uns Verteidigern damit auch das Leben leichter.“

Und mittlerweile hat sich auch die Verletzungsmisere bei der TuRU wieder beruhigt. Mannschaftskapitän Saban Ferati saß beim 1:0-Sieg über SF Niederwenigern nach seinem Muskelbündelriss wieder auf der Ersatzbank, Angreifer Sahin Ayas durfte nach seiner Auszeit wegen Leistenproblemen immerhin ein paar Minuten wirbeln. Doch auch hier ist noch Vorsicht geboten! „Als ich am Sonntag reingekommen bin, habe ich nichts gespürt“, so Ayas. „Aber am Dienstag beim Torschusstraining habe ich noch ein Ziehen in der Leistengegend, im Adduktorenbereich gemerkt.“ Ein Einsatz von Beginn an kommt für den 23-Jährigen heute also noch zu früh, wenn dann wieder nur als Einwechsler.

Daniel Rey Alonso (l.) und Sahin Ayas reden über das letzte Spiel des Jahres.