Nach Pokal-Aus: TuRU richtet Blick nach vorn
19. Oktober 2019 Zurück zur Artikelübersicht »

Drei Tage sind seit dem Aus im Niederrhein-Pokal gegen Rot-Weiß Oberhausen nun ins Land gezogen. Die Niederlage an sich hängt keinem groß nach, aber dafür das Pech im Abschluss. Vor allem nach den zwei Hochkarätern durch Sahin Ayas (1.) und Daniel Rey Alonso (27.) in der ersten halben Stunde. „Sehr schade, dass wir in diesen Situationen nicht belohnt worden sind“, sagte Trainer Francisco Carrasco zu den zwei dicken Gelegenheiten. „Wir hatten in der ersten Hälfte klar die besseren Chancen, lagen aber 0:2 zurück – sowas von bitter für die Jungs.“ Dennoch war der TuRU-Trainer sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Im Endeffekt ließt sich das Ergebnis zwei Tore zu hoch.“

Auch Stürmer Ayas, der das ein ums andere Mal zum Abschluss kam, trauerte noch ein Weilchen hinterher: „Mit etwas mehr Glück treffe ich den Ball noch besser und wir wären mit 1:0 in Führung gegangen. Gegen solch gute Mannschaften kommt man nicht zu so viel Chancen. Aber wenn wir die nicht nutzen, dann nimmt die Partie eben so einen Verlauf.“

Das Gute an einer englischen Woche: Es gibt kaum Zeit lange über das vergangene Spiel nachzugrübeln, denn am morgigen Sonntag (15 Uhr) wartet mit Ratingen 04/19 schon der nächste Gegner auf die TuRU. Nur physisch ist es eine Belastung. „Meistens nutze ich die Eistonne oder lass mich von unserer Physio-Abteilung etwas lockern“, erklärt Ayas. Dabei lobt der Angreifer aber auch das Fingerspitzengefühl seines Trainers: „Er nimmt viel Rücksicht darauf, uns bei englischen Wochen im Training nicht zu sehr zu strapazieren.“

Inwieweit zum Pokalspiel rotiert wird, lässt sich Carrasco noch durch den Kopf gehen. „Wir müssen schauen, wer am Sonntag wieder einsatzfähig ist. Dann haben wir wieder ein Auswärtsspiel vor der Brust, welches auch nicht einfach wird. Doch ich hoffe, dass wir dort dann wieder etwas einfahren können.“ Am liebsten drei Punkte!

Keine Konditionsprobleme in der englischen Woche – Sahin Ayas.